Haushaltsauflösung: Schritt für Schritt zur leeren Wohnung

1. Erst sichern, dann räumen

Bevor irgendetwas weggetragen wird, gehen Sie einmal gezielt durch alle Räume und sichern alles, was nicht ersetzt werden kann. Stimmen Sie sich dabei mit allen Beteiligten ab, etwa mit Geschwistern oder Miterben.

  • Ausweise, Urkunden, Verträge und Versicherungsunterlagen
  • Kontoauszüge, Steuerunterlagen und laufende Rechnungen
  • Schlüssel für Wohnung, Keller, Briefkasten und Garage
  • Fotos, Briefe und Erinnerungsstücke
  • Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände

2. Fristen und Verträge im Blick behalten

Viele Kosten laufen weiter, solange niemand kündigt. Legen Sie früh eine Liste an, was gekündigt oder umgemeldet werden muss.

  • Kündigungsfrist und Übergabetermin des Mietvertrags
  • Strom, Gas, Wasser, Telefon, Internet und Rundfunkbeitrag
  • Versicherungen und Abonnements
  • Nachsendeauftrag für die Post

3. Sortieren: behalten, verschenken, verkaufen, entsorgen

Am leichtesten geht es mit vier klaren Kategorien. Markieren Sie Möbel und Kisten, die bleiben oder abgeholt werden, eindeutig. Alles andere kann im Auftrag geräumt werden.

4. Gemeinsame Besichtigung und Festpreis

Bei der Besichtigung sehen wir uns alle betroffenen Flächen an, auch Keller, Dachboden und Garage. Volumen, Stockwerk, Aufzug und Parkmöglichkeit bestimmen den Aufwand. Danach erhalten Sie ein klares Festpreisangebot.

5. Räumung und Übergabe

Am vereinbarten Termin wird geräumt und abtransportiert. Der Übergabezustand, zum Beispiel besenrein, wird vorher festgelegt. Notieren Sie bei der Übergabe die Zählerstände und halten Sie den Zustand in einem Übergabeprotokoll fest.

Checkliste zum Abhaken

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Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Regeln stehen in Ihrem Vertrag und in den Satzungen Ihrer Gemeinde.